Das Projekt

Wenn Meeresforscher und
Veterinäre zusammenarbeiten

Ein innovatives Projekt zur Früherkennung von Erkrankungen

Innovation aus der
Meeresforschung

VetHealthCheck ist ein Projekt des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel. Hier entstand die Idee, mit Hilfe von Spurenelementen im Körper eine bisher nicht mögliche Früherkennung von Organversagen und Osteoporose zu erreichen und darüber hinaus Therapieerfolge messbar zu machen.

Die Meeresforscher haben gemeinsam mit Human- und Veterinärmedizinern auf der Basis einer aus der Meeresforschung stammenden Analysemethode ein Früherkennungsverfahren entwickelt, das einen frühzeitigen Befund erlaubt, die wesentlich schneller ist als herkömmliche Verfahren.

Lernen Sie uns kennen Das Team hinter VetHealthCheck
100%
Weltweit einzigartig
Cu/Ca
Biomarker-Analyse
Früherkennung
bevor Symptome auftreten
GEOMAR
Wissenschaftlicher Ursprung
Fellanalyse

Haaranalyse für Katzen, Hunde und Pferde

Fell integriert Mineralstoff- und Belastungssignale über die Zeit – eine ergänzende, über den Transport stabile Matrix für wiederholtes Monitoring.

Hinweis: Die Fellanalyse ist ein ergänzendes Analyseverfahren und ersetzt keine tierärztliche Untersuchung.
  • Essenzielle Mineralstoffe
  • Toxische Metalle
  • Umwelt- und Belastungsmarker
  • Verlaufskontrolle über mehrere Wochen
Fellanalyse kaufen

Fell und Haar wachsen über die Zeit und machen Belastungen sowie den Nährstoffstatus über mehrere Wochen sichtbar – während Blut eher den kurzfristigen Status widerspiegelt.

Die Probenahme ist einfach und nicht-invasiv. Waschung und Aufbereitung sind fest in den Laborprozess integriert.

So entsteht ein ergänzendes Bild, das Monitoring, Prävention und die fachliche Diskussion unterstützt.

Im Labor

Laborbasierte Fellanalyse

Die Fellanalyse wird von Delta-Biomarkers SAS durchgeführt, einem unabhängigen Analyselabor in Frankreich – ohne Supplement-Verkauf und ohne kommerzielle Interpretationsverzerrung.

Die Proben werden mit fortschrittlichen instrumentellen Verfahren aufbereitet und analysiert, etwa mittels ICP-MS für Mineralstoffe und toxische Metalle. Zusätzliche Panels zur Umweltbelastung werden mit hochauflösender Massenspektrometrie entwickelt.

Unser Ziel ist nicht, die tierärztliche Untersuchung zu ersetzen, sondern verlässliche analytische Daten zu liefern, die Gespräch, Monitoring und Verlaufskontrolle unterstützen.

Zeitfenster

Ein Fenster von mehreren Wochen

Fell und Haar sind geeignete Matrizes, um Belastungen über einen längeren Zeitraum zu betrachten. Während des Wachstums werden zirkulierende Elemente in die Fellstruktur eingebaut und bleiben nachweisbar.

Blutuntersuchungen sind wertvoll, spiegeln aber oft einen kurzfristigeren Status wider. Die Fellanalyse kann integrierte Belastungen und Mineralstoff-Trends über mehrere Wochen dokumentieren.

Die Probenahme ist einfach und nicht-invasiv. Waschung und Aufbereitung sind vor Mineralisierung und ICP-MS-Analyse fest in den Laborprozess integriert.

Einsatz

Welche Tiere getestet werden sollten

  • Tiere mit unklaren Symptomen oder wiederkehrenden Gesundheitsfragen
  • Tiere, die eine Verlaufskontrolle der Mineralstoffbalance benötigen
  • Tiere in der Nähe von Industrie- oder Produktionsgebieten
  • Tiere im Umfeld intensiver Landwirtschaft oder behandelter öffentlicher Flächen
  • Tiere mit Kontakt zu Rasenflächen, Garten- oder Haushaltschemikalien
  • Tiere, die anorganische Gegenstände kauen (Spielzeug, Batterien, Fernbedienungen, Verpackungen)
  • Tiere mit fischreicher oder ungewöhnlicher Ernährung
Interpretation

Sorgfältige Interpretation

Fellergebnisse können durch externe Kontamination, Fellfarbe, Fellpflege, Ernährung, Alter, Rasse und Umfeld beeinflusst werden.

Die Interpretation berücksichtigt immer die Vorgeschichte, die Lebensumstände, mögliche Belastungsquellen und den klinischen Kontext. Die Fellanalyse ist ein ergänzendes Analyseverfahren und ersetzt keine tierärztliche Untersuchung.

Analytisches Spektrum

Was wir messen

Die Fellanalyse konzentriert sich auf drei analytische Bereiche und liefert klare Labordaten, die Monitoring, Prävention und die fachliche Diskussion unterstützen.

Essenzielle Mineralstoffe

Calcium, Magnesium, Zink, Kupfer, Selen und weitere nährstoffbezogene Elemente – für die Mineralstoffbalance und die Langzeit-Verlaufskontrolle.

Toxische Metalle

Blei, Arsen, Cadmium, Quecksilber und weitere Elemente im Zusammenhang mit umwelt-, ernährungs- oder lebensstilbedingter Belastung.

Umweltmarker

Pestizide sowie künftige Exposom-Panels – darunter glyphosatbezogene Marker, PFAS und ausgewählte Mykotoxine (in Entwicklung).

Von Daten zur Interpretation

Kontrollierte Aufbereitung, präzise Analyse

Die Fellanalyse verbindet kontrollierte Probenaufbereitung, instrumentelle Analyse und sorgfältige Interpretation zu klaren Befunden für Fachleute und Halter.

Calciumkonzentration bei gesunden Hunden – Fellanalyse-Bereich und TEI-Bereich

Fellfarben-Korrektur bei Calcium

Fellproben werden dokumentiert und vor der instrumentellen Analyse mit einer Farbmessung zur Korrektur aufbereitet.

Bleianalyse an 80 Hunden und Katzen – Fell gegenüber Vollblut

ICP-MS-Analyse

Serum- vs. Fellanalyse für Blei an 80 Hunden und Katzen.

Einfluss von schwarzem und weißem Fell am selben Tier

Schwarzes und weißes Fell

Ergebnisse für schwarzes und weißes Fell an denselben Tieren (30 verschiedene Tiere).

Diagramme & Inhalte: furanalysis.com/science

Vertiefung

Mehr zur wissenschaftlichen Qualität

Zwei zentrale Qualitätsthemen der Fellanalyse – ausführlich erklärt.

Wissenschaftliche Einordnung: Die Fellanalyse ersetzt keine tierärztliche Untersuchung, keine Blutuntersuchung und keine klinische Entscheidung.

Ergebnisse sollten stets gemeinsam mit Alter, Rasse, Fellfarbe, Ernährung, Umfeld, Vorgeschichte und möglichen Belastungsquellen des Tieres interpretiert werden.

Die Fellanalyse verkauft keine Nahrungsergänzungen. Die Befunde dienen der Klärung analytischer Daten – nicht dem Verkauf von Produkten.

EquiCheck

Biomarker-Analyse
für Pferde

Zur Früherkennung von Erkrankungen. Erkennt Krebs, Stoffwechselstörungen und mehr – lange bevor Symptome auftreten. Eine einfache Blutprobe genügt.

Hinweis: Wir können bei Pferden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sagen, dass eine von uns messbare Erkrankung im Körper des Pferdes vorliegt, jedoch können wir derzeit noch keine Differenzial-Diagnostik durchführen.
  • Früherkennung von Krebserkrankungen
  • Nachweis von Stoffwechselstörungen
  • Monitoring der skelettalen Gesundheit
  • Weltweit einzigartige Methode
Jetzt anfragen

Unser innovatives Verfahren ist ein Meilenstein für die Pferdegesundheit und kann auch bei der Ankaufsuntersuchung wertvolle Beiträge leisten. Der analytische Ansatz von VetHealthCheck ermöglicht die Früherkennung von Anzeichen für Organfunktionsstörungen und Stoffwechselstörungen, die den Bewegungsapparat betreffen.

Die wissenschaftlich validierten Daten der patentierten VetHealthCheck-Methode geben einzigartige Einblicke in den Kupferstoffwechsel und den Calciumverlust Ihres Pferdes. Zustände, die mit herkömmlichen bildgebenden Verfahren unentdeckt bleiben können, lassen sich über unsere minimal-invasive Blutanalyse erkennen.

Auf Basis einer präklinischen Studie mit 39 Pferden wurde das auf Calcium- und Kupfer-Isotopen beruhende Analyseverfahren entwickelt und seither kontinuierlich verfeinert.

Fokus

Kupfer- und Calcium-Biomarker

Biomarker sind ein neuartiger Ansatz zur Früherkennung von Erkrankungen in Human- und Veterinärmedizin. Ein Biomarker ist ein objektiv messbarer Kennwert, der einen bestimmten biologischen Prozess beschreibt – etwa die Konzentration eines Moleküls im Blut, die den Gesundheits- oder Krankheitszustand widerspiegelt.

Der VetHealthCheck-Biomarker (Deutsche Patentanmeldung DE 10 2024 105 308.9) beruht auf der Messung der Calcium- und Kupfer-Isotopenverhältnisse (⁶⁵Cu/⁶³Cu und ⁴⁴Ca/⁴²Ca) im Blut. Das Besondere: Es werden zwei unabhängige Isotopen-Biomarker kombiniert.

Calcium-Isotopenverhältnis (⁴⁴Ca/⁴²Ca): ein hochempfindlicher Indikator für Störungen im Gleichgewicht zwischen der Calciumaufnahme im Darm und der Freisetzung aus dem Skelett – etwa bei Schilddrüsen- oder Nierenfunktionsstörungen, hormonellen Störungen oder Krebs mit Knochenmetastasen. Der patentierte Calcium-Isotopen-Marker (CIM) wird in der Humanmedizin bereits zur Früherkennung eingesetzt (Patente EP 3 617 709 A1, WO2020/043771 A1).

Kupfer-Isotopenverhältnis (⁶⁵Cu/⁶³Cu): erst seit Kurzem als Biomarker erkannt. Erste Studien zeigen eine hohe Empfindlichkeit gegenüber verschiedenen Krebsarten sowie Formen von Organversagen – insbesondere Leberfunktionsstörungen. In der Veterinärmedizin wird es bereits seit einigen Jahren in der Hunde-Onkologie genutzt.

Was der Biomarker anzeigen kann
Toxinbelastung, Infektionen, Leberparasiten u. a.
Nierenentzündung, Dehydrierung, Harnwegsverschluss
Herzerkrankungen, Herzklappenfehler, Herzinfarkt
Kolik, Darmverschluss, Enteritis, Darmtumoren
Stoffwechselstörungen des Bewegungsapparats
Hormonelle Störungen
Krebs- und metastasenbedingtes Organversagen
Atemwegserkrankungen wie Lungenentzündung
Ergebnisse der präklinischen Studie (39 Pferde)
93%
Wahrscheinlichkeit, eine häufige Erkrankung zu erkennen
MarkerPPVNPV
Ca-Isotop93%93%
Cu-Isotop86%70%
Ca-Konzentration89%88%
94%
Wahrscheinlichkeit, eine Krebserkrankung zu erkennen
MarkerPPVNPV
Ca-Isotop94%88%
Cu-Isotop86%89%
Ca-Konzentration70%82%

PPV = Positiver Vorhersagewert · NPV = Negativer Vorhersagewert

Rangverteilung der Isotopenwerte
Rangverteilung der Calcium-Isotopenwerte im Serum, gesund gegenüber erkrankt
Calcium-Isotopenverhältnis (δ⁴⁴/⁴²Ca)
Rangverteilung der Kupfer-Isotopenwerte im Serum, gesund gegenüber erkrankt
Kupfer-Isotopenverhältnis (δ⁶⁵/⁶³Cu)

Die Grafiken zeigen die Rangverteilung der Calcium- und Kupfer-Isotopenwerte, unterteilt in „augenscheinlich gesund“ und „bestätigt erkrankt“. Die graue Linie (Cut-off) trennt die Kategorien; der grün hinterlegte Bereich markiert den gesunden Bereich.

Cut-off-Werte: Für das Calcium-Isotopenverhältnis wurde ein Cut-off von −0,065 ‰ bestimmt (Sensitivität 96,0 %, Spezifität 85,7 %). Für das Kupfer-Isotopenverhältnis liegt der Cut-off bei −0,955 ‰ (Sensitivität 76 %, Spezifität 85,7 %).

Methodik: In die Studie wurden 39 Pferde einbezogen – 14 augenscheinlich gesund, 25 bestätigt erkrankt. Die Isotopenverhältnisse wurden im Blutserum gemessen.